praxis für psychologie, psychotherapie und biofeedbacktherapie in Salzburg Stadt

"Ziel ist es das Selbst zu sein, das man in Wahrheit ist."

(Soren Kierkegaard, 1924)

Wir Menschen befinden uns unser Leben lang in einem steten Wandel - oder wie es Heraklit von Ephesos auch zu sagen pflegte: "Nichts ist so beständig, wie der Wandel". Veränderungen begleiten unser Leben und prägen unser Handeln. Schon von Geburt an versuchen wir uns dem Umfeld, in dem wir leben insofern anzupassen, als wir uns möglichst angenommen und wertgeschätzt fühlen.

Doch nicht immer entsprechen unser angepasstes Erleben und unsere angepassten Handlungen unserem eigentlichen, ursprünglichen Erleben, dieses wird bewusst oder unbewusst unterdrückt. So kann es durch bestimmte Lebensumstände und entsprechend an ihre Grenze stoßenden Bewältigungsmechanismen zum Ausbruch vielschichter Symptome kommen.

Diese sind als Lösungsversuche unseres Körpers zu verstehen, die Situation zu bewältigen oder uns zu schützen. Im aktuellen Erleben zeigen sich diese Symptome jedoch zumeist belastend und vordergründig wenig hilfreich.

 

Die psychologische Behandlung und Psychotherapie ist hierbei als gemeinsame Reise zu verstehen sich selbst besser verstehen zu lernen. Es sollen dadurch neue, hilfreiche Erfahrungen gemacht werden, durch die persönliche Entfaltung und Symptomreduktion erwirkt  werden.

 


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Wissenswertes

"Normal" von Allen Frances: Beichte eines Psychiater-Papstes

Allen Frances ist emeritierter Professor für Psychiatrie und Verhaltensforschung und lehrte an der Duke University. Als Koautor war er an der Entwicklung des psychiatrischen Diagnosemanuals DSM-III und DSM-IV maßgeblich beteiligt, welches wiederrum das ICD-10 der WHO (Weltgesundheitsorganisation) mitbestimmt. Ärzte und Therapeuten sind dazu verpflichtet nach diesen Richtlinien zu diagnostizieren.

In seinem neuen Buch "Normal - Gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen" warnt Allen Frances vor der Inflation psychiatrischer Erkrankungen und einem entsprechenden pathologisieren normaler menschlicher Reaktionen.

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PSYCHONEUROIMMUNOLOGIE

Die Psychoneuroimmunologie (PNI) oder Psychoimmunologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wechselwirkung der Psyche, des Nervensystems und des Immunsystems beschäftigt.

Die untersucht also, wie sich der Geist eines Menschen auf sein Verhalten, seine Gedanken und auf das Immunsystem auswirkt und welchen Einfluss das Immunsystem umgekehrt auf den Geist hat. Das Gehirn und unser Immunsystem stehen in ständigem Austausch miteinander, kommnizieren durch Botenstoffe. Sie sind so eng miteinander verbunden, dass auch ein gestresstes Gehirn über Botenstoffe die Zellen strapazieren kann. Umgekehrt produziert auch das Immunsystem Botenstoffe, die sich direkt auf unser Denken und Fühlen auswirken.

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Körper und Psyche: Wie Entzündungen Depressionen auslösen

Wie eng Krankheit und Psyche miteinander zusammenhängen, zeigt unser alltägliches Verhalten: Wer krank ist, zieht sich zurück, schläft viel und isst wenig. Der Rückzug und die Antriebslosigkeit gehören aber auch zu den Symptomen einer echten Depression. Und eine krankhaft niedergedrückte Stimmungslage macht wiederum anfälliger für Infekte. Die Vermutung liegt daher nahe, dass das Immunsystem auch bei der psychischen Erkrankung eine tragende Rolle spielt.

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PRÄGUNG: Das erbe unserer Familie

Die Familie hat sehr viel Einfluss. Denn in ihr wachsen wir auf, sammeln die ersten Erfahrungen, erwerben grundlegende Fähigkeiten. Und niemand kann sich dem Einfluss seiner Herkunft entziehen. Jeder lebt in dem Bewusstsein, dass er eine leibliche Mutter, einen biologischen Vater hat. Insofern sind wir alle „Familienmenschen“, ob wir es wollen oder nicht. Aber: Die Familie ist nicht allmächtig.

 

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